Häufig Gestellte Fragen
Wer hat Interesse an transgenen Pflanzen?
Wie werden transgene Pflanzen entwickelt?
Welches sind die Vorteile gentechnisch veränderter Pflanzen?
Welche Risiken gibt es hinsichtlich einer Fremdbestäubung zwischen gentechnisch veränderten Pflanzen und Wildpflanzen?
Können gentechnisch veränderte Pflanzen oder daraus hergestellte Lebensmittel Gesundheitsprobleme hervorrufen?
Können gentechnisch veränderte Pflanzen das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen?
Sind biotechnologisch hergestellte Produkte wie Vitamine genauso gesund wie konventionell hergestellte?
Was ist der Unterschied zwischen Biofarming und biologischer Landwirtschaft?
Welchen Effekt haben transgene Nutzpflanzen auf die konventionelle oder organische Landwirtschaft?
Wie ist die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel reguliert?
Welche Bedenken gibt es bezüglich der Anwendung moderner Biotechnologie in der Landwirtschaft und bei der Herstellung von Lebens- und Futtermitteln?
Wie werden transgene Pflanzen entwickelt?
Welches sind die Vorteile gentechnisch veränderter Pflanzen?
Welche Risiken gibt es hinsichtlich einer Fremdbestäubung zwischen gentechnisch veränderten Pflanzen und Wildpflanzen?
Können gentechnisch veränderte Pflanzen oder daraus hergestellte Lebensmittel Gesundheitsprobleme hervorrufen?
Können gentechnisch veränderte Pflanzen das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen?
Sind biotechnologisch hergestellte Produkte wie Vitamine genauso gesund wie konventionell hergestellte?
Was ist der Unterschied zwischen Biofarming und biologischer Landwirtschaft?
Welchen Effekt haben transgene Nutzpflanzen auf die konventionelle oder organische Landwirtschaft?
Wie ist die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel reguliert?
Welche Bedenken gibt es bezüglich der Anwendung moderner Biotechnologie in der Landwirtschaft und bei der Herstellung von Lebens- und Futtermitteln?
Wer hat Interesse an transgenen Pflanzen? -^-
Saatgutproduzenten und Landwirte haben ein direktes Interesse, transgene Pflanzen anzubauen. Dies wird durch die ständig wachsenden weltweiten Anbauflächen, insbesondere in Nordamerika, Argentinien und China, dokumentiert. Die Vorteile, die von transgenen Pflanzen erwartet werden sind:
Gesteigerte Erträge bei geringerem Pestizidbedarf
Geringere Ernteverluste durch Schädlinge oder Unkräuter
Geringerer Einsatz von Arbeitskraft und Maschinen
Nährstoffreichere Pflanzen
Pflanzen, die besser an extreme Umweltbedingungen wie Trockenheit oder Überschwemmungen angepasst sind.
Diese Vorteile können insbesondere für die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung in Entwicklungsländern wichtig sein. Der Anbau transgene Pflanzen kann im Vergleich zu konventionellen Pflanzen ein höheres Einkommen für die Bauern bedeuten, da die verbesserten Erträge die Mehrausgaben für das transgene Saatgut übersteigen. Transgene Pflanzen wit offensichtlichem Vorteilen für westliche Konsumenten sind noch in der Entwicklungsphase. Diese Vorteile werden von bestimmten Nichtregierungsorganisationen und einigen Landwirten, insbesondere aus dem organischen Anbau, in Frage gestellt, da sie Bedenken gegenüber dem Anbau transgener Pflanzen haben.
Verwandte Fragen:
zu einer potentiellen Fremdbestäubung zwischen transgenen Pflanzen und Wildpflanzen
zu transgenen Pflanzen und der menschlichen Gesundheit und
zu potentiellen Einflüssen auf das Ökosystem
Wie werden transgene Pflanzen entwickelt? -^-
Bei transgenen Pflanzen wird eine neue genetische Eigenschaft in eine Pflanze eingebracht. Hierzu werden sogenannte rekombinante DNA Technologien oder Zellfusionstechniken eingesetzt. Auch in der konventionellen Züchtung wird die genetische Information von Pflanzen verändert, z.B. durch Kreuzung oder durch Mutationen. Anschließend werden die Pflanzen mit der gewünschten Eigenschaft durch Selektion isoliert. Bei der Entwicklung transgener Pflanzen werden spezielle Techniken verwendet, um gezielt ein oder wenige Gen(e) mit den gewünschten Eigenschaften in das Pflanzengenom einzubringen, das Zehntausende von Genen umfasst. Durch die klassischen Züchtungstechniken wäre es nicht möglich, genetisches Material von potentiell jedem Organismus wie anderen Pflanzen, Bakterien, Viren oder im Labor synthetisierte DNA in Pflanzen einzubringen. Bei der Entwicklung transgener Pflanzen wird in der Regel eine dieser Basistechniken angewendet:
Agrobacterium wird als Vektor verwendet, um fremde Gene in Pflanzen einzubringen, die durch diese Bakterien infiziert werden können.
Die Bombardierung isolierter Pflanzenzellen mit DNA-überzogenen Partikeln.
Die neue Eigenschaft kann auf einem einzelnen Gen liegen, das für die Synthese eines bestimmten Proteins verantwortlich ist. Ein Beispiel hierfür sind insektenresistente Bt-Pflanzen. Diese Pflanzen exprimieren ein Bt-Gen aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis. Bt-Proteine sind ganz spezifisch toxisch für bestimmte Schadinsekten (z.B. den Kornbohrer, der schwere Schäden beim Mais anrichten kann) und schützten so die transgenen Pflanzen vor Befall. Weitere wünschenswerte Eigenschaften transgener Pflanzen sind Herbizidtoleranz, Virusresistenz und andere agronomische Qualitäten.In jedem Fall ist für die Selektion erfolgreich transformierter Pflanzen und die regulierte Expression der neuen Eigenschaften die Verwendung hoch entwickelter DNA-Moleküle erforderlich.
Verwandte Fragen:
zu den Vorteilen transgener Pflanzen
zu einer potentiellen Fremdbestäubung zwischen transgenen Pflanzen und Wildpflanzen
zu transgenen Pflanzen und der menschlichen Gesundheit und
zu potentiellen EInflüssen auf das Ökosystem.
Welches sind die Vorteile gentechnisch veränderter Pflanzen? -^-
Transgene Nutzpflanzen werden mit dem Ziel entwickelt, bestimmte vorteilhafte Eigenschaften zu zeigen, die mit konventionellen Züchtungsmethoden nicht so effizient erzielt werden können. Trotz der Bedenken, die teilweise mit dem Anbau transgener Nutzpflanzen werden, können von den Vorteilen transgener Nutzpflanzen nicht nur die Landwirte in entwickelten und Entwicklungsländern profitieren, sondern auch die Verbraucher, die Umwelt und die Wissenschaft.
Verwandte Fragen:
Wer ist an transgenen Pflanzen interessiert?
zu einer potentiellen Fremdbestäubung zwischen transgenen Pflanzen und Wildpflanzen
zu transgenen Pflanzen und der menschlichen Gesundheit
zu potentiellen Einflüssen auf das Ökosystem
zu den Bedenken von Verbrauchern.
Welche Risiken gibt es hinsichtlich einer Fremdbestäubung zwischen gentechnisch veränderten Pflanzen und Wildpflanzen? -^-
Die Fremdbestäubung ist ein natürlicher Befruchtungsprozess, bei dem Pollen durch Wind oder Insekten von einer Pflanze zur anderen übertragen werden. Eine Übertragung auf eine andere Pflanzenart hinweg kommt in der Natur recht häufig vor. Dabei können auch Pollen von transgenen Pflanzen auf konventionelle Nutzpflanzen oder auf Wildpflanzen übertragen werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Genübertragung hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab:
Wahrscheinlichkeit der Fremdbestäubung
Anwesenheit sexuell kompatibler verwandter Pflanzen und deren Abstand zu den transgenen Pflanzen
Fruchtbarkeit einer daraus möglicherweise entstehenden Hybridpflanze
Expression des Transgens in der Nachkommenschaft
Selektionsvorteil der durch Fremdbestäubung entstandenen Pflanze.
Die Wahrscheinlichkeit einer Fremdbestäubung muß von Fall zu Fall untersucht werden, unter Berücksichtigung der vorherrschenden bio-geographischen Bedingungen.
Können gentechnisch veränderte Pflanzen oder daraus hergestellte Lebensmittel Gesundheitsprobleme hervorrufen? -^-
Transgene Pflanzen werden ausgiebig charakterisiert und kontrolliert, bevor sie auf den Markt gebracht werden. Das Risiko von gesundheitlichen Problemen (Giftigkeit und Allergie-Risiko) ist von den entsprechenden Wissenschaftlern und Behörden (wie FAO, WHO, EFSA und andere) untersucht worden. Sie haben festgestellt, dass das mögliche Risiko bei Lebensmitteln, die aus zugelassenen GVOs hergestellt werden, gleich groß oder niedriger ist als das Risiko bei konventionellen Lebensmitteln.Jede Art von Lebensmitteln kann Allergien verursachen. Die bekanntesten Allergie auslösenden Gruppen sind die Allergene, welche in Erdnüssen, Sojabohnen, Schalentiere etc enthalten sind. Diese sind leicht zu identifizieren und gut charakterisiert. Die Immunreaktion, die sie in allergieempfindlichen Organismen auslösen, ist ausgiebig untersucht worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Allergene durch genetische Modifikation eingeführt werden, ist sehr niedrig und wird systematisch getestet. Die Zusammensetzung von neuen Proteinen, die in transgene Pflanzen eingebracht werden, wird genau analysiert und mit bekannten Allergenen verglichen. Die Verdaubarkeit von transgenen Pflanzen und den davon abgeleiteten Produkten wird untersucht und ihr Allergenität sorgsam kontrolliert - in vitro und in Tierversuchen. Mit diesen Tests, die von den Behörden verlangt werden, um eine neue transgene Pflanze anmelden zu können, kann die Anwesenheit von bekannten Allergenen in gentechnisch veränderten Pflanzen, die für Lebensmittel verwendet werden, verhindert werden.
Die Anwesenheit von bakteriellen Antibiotika-Resistenzgenen in bestimmten transgenen Pflanzen, wird als weiteres gesundheitliches Bedenken angesehen. Antibiotika werden durch diese Gene in den Pflanzen nicht gebildet. Bei den Genen handelt es sich um "Selektionsmarkierungsgene". Sie sind notwendig, um während der Entwicklung von transgenen Pflanzen den DNA Vektor, der das Transgen enthält, zu selektionieren. DNA aus Lebensmitteln, wird im Gastrointestinaltrakt verdaut. Deshalb ist ein Transfer dieser Antibiotika-Resistenzgene auf Darmbakterien extrem unwahrscheinlich.
Zudem sind die Antibiotika-Resistenzgene, die bei der Enwicklung von transgenen Pflanzen verwendet werden, in der Natur weit verbreitet und kommen in vielen Bakterien in der Umwelt vor. Diese Gene werden folglich auch mit normalen Bakterien, die sich in konventionellen Lebensmitteln finden, aufgenommen - ganz ohne transgene Pflanzen.
Bis jetzt gibt es keinen Beweis, dass Selektionsmarkergene Antibiotika-Resistenz auf Bakterien transferieren and zur Entwicklung von multiresistenten "Superbazillen" beitragen. Da jetzt aber neue Methoden verfügbar sind, ist die Verwendung von Antibiotika-Resistenz Markergenen nun verboten.
Können gentechnisch veränderte Pflanzen das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen? -^-
Gentechnisch veränderte Pflanzen (überwiegend Nutzpflanzen) unterscheiden sich von ihren konventionellen Gegenstücken nur durch die Anwesenheit von einigen Genen, welche Proteine kodieren, die für das interessierende Merkmal (z.B. für Schädlingsresistenz oder Herbizid-Toleranz) und die entsprechende Steuerung verantwortlich sind. Falls das neue Merkmal für die Pflanze keinen hohen Selektionsvorteil darstellt (für deren Überleben und/oder deren Verbreitung), ist es unwahrscheinlich, dass die transgene Pflanze ungünstige Auswirkungen auf die Umwelt hat. Eine nikotinfreie Tabakpflanze etwa würde in diese Kategorie fallen.Allerdings gibt es immer ernsthafte Bedenken, wenn eine neuartige Pflanzenart in eine neue Umgebung eingeführt wird; dabei macht es keinen Unterschied, ob die Pflanze mit gentechnischen oder klassischen Züchtungsmethoden hergestellt wurde. Falls sich die Anpassung an die Umweltbedingungen (z.B. eine Resistenz gegen Trockenheit) deutlich verbessert, könnte eine Übertragung der Resistenz auf Wildpflanzen neue, sich stark ausbreitende, Pflanzen hervorbringen. Die absichtliche Freisetzung von Organismen in eine neue Umgebung unterliegt strengen, von den Behörden kontrollierten Zulassungsverfahren und beinhaltet eine umfassende Risikoanalyse und risikominimierende begleitende Maßnahmen (z.B. Monitoring).
Verwandte Frage
zur Möglichkeit einer Fremdbestäubung zwischen transgenen Pflanzen und Wildpflanzen.
Sind biotechnologisch hergestellte Produkte wie Vitamine genauso gesund wie konventionell hergestellte? -^-
Vitamine sind chemisch genau definierte Moleküle, die unabhängig von ihrem Ursprung, ihrer Herstellung und ihrem Aufreinigungsprozess identisch sind. Was die physiologische Aktivität und die damit verbundenen gesundheitlichen Vorteile betrifft, ist es unmöglich, zwischen natürlichen, synthetischen und biotechnologisch hergestellten Vitaminen, Nährstoffen und Lebensmittelzusatzstoffen zu unterscheiden.Die Kommerzialisierung von Vitaminen und Lebensmittelzusatzstoffen muss von den Behörden genehmigt werden. Die Produkte müssen von guter Qualität, sicher und nahrhaft sein. Die Behörden machen unter anderem Vorschriften, was die Reinheit der Substanz und die Abwesenheit von möglicherweise giftigenVerunreinigungen, betrifft.
Was ist der Unterschied zwischen Biofarming und biologischer Landwirtschaft? -^-
Unter Biofarming (auch Biopharming geschrieben) versteht man die Nutzung von transgenen Pflanzen zur Produktion von hochwertigen Proteinen, neuen non-food Produkten wie oralen Impfstoffen, Veterinärprodukten oder industriellen Enzymen. Biofarming bietet eine Möglichkeit zur Diversifizierung von Landwirtschaft und Gartenbau.Biologische Landwirtschaft (auch organischer Landbau genannt) bezeichnet bestimmte Vorgehensweisen bei der Produktion von Pflanzen und Tieren. Diese Techniken beruhen einerseits auf einer Förderung der biologischen Diversität auf dem Feld mit dem Ziel, den Lebensraum von Schädlingen zu stören, andererseits auf einer zielbewussten Erhaltung und nachhaltigen Pflege der Bodenfruchtbarkeit. Der Pufferzonen verhindern eine versehentliche Kontaminierung von angrenzenden konventionellen Feldern. Ein detailliertes Kontrollsystem zeichnet den Weg aller Produkte vom Feld bis zum Verkauf nach. Bio-Bauern dürfen keine künstlichen Pestizide oder Düngemittel verwenden.
Mehr:
Auf den Internetseiten einer Forschungsstiftung für organische Landwirtschaft.
Beispiel für Sicherheitsvorschriften, die im Dezember 2002 diskutiert wurden, um sicherzustellen, dass für pharmazeutische Zwecke produzierter Mais keine Pflanzen, die für Lebensmittelzwecke angebaut werden, verunreinigt
Welchen Effekt haben transgene Nutzpflanzen auf die konventionelle oder organische Landwirtschaft? -^-
Menge und Charakteristika von den in einigen Ländern angebauten transgenen Pflanzen, wie auch die natürlichen Bedingungen wie Wind und Regen sind mögliche Gründe dafür, dass konventionelle oder organische Pflanzen Spuren von genetisch veränderten Organismen aus angrenzenden Feldern ausgesetzt sind. Eine unbeabsichtigte Vermischung während der Handhabung von Saatgut ist ein weiterer Faktor mit ernsthaften Folgen für die Bewahrung der Identität von verwandten Nutzpflanzen. Die Auswirkungen von transgenen Pflanzen auf andere Formen des Landbaus werden von den Befürwortern dieser Anbauformen als unumkehrbar bezeichnet. Viele Biobauern befürchten, dass das zukünftige Angebot von transgenen Pflanzen ihre wirtschaftlichen Interessen negativ beeinflussen wird.Die Problematik ist äusserst komplex, und die Langzeitwirkungen einer unbeabsichtigten Verbreitung von transgenen Pflanzen sind grösstenteils unbekannt. Die Einschätzung der Auswirkungen einer solchen unbeabsichtigtenVerbreitung ist Teil von Studien, die durch die zuständigen nationalen Behörden verlangt werden, um die Genehmigung für eine neue transgene Pflanze zu erhalten. Solche Risiko-Einschätzungen werden durch eine Beschreibung der spezifischen Maßnahmen vervollständigt, die vorgesehen sind, um eine Koexistenz von genetisch modifizierten, konventionellen und organischen Nutzpflanzen handhaben zu können.
Das Problem der Koexistenz von verschiedenen Formen des Landbaus ist nicht nur ein wissenschaftliches oder praktisches, sondern auch ein politisches. Die Gesetzgebung muss für alle Interessengruppen akzeptabel sein, die so verschieden sind wie die multinationalen Konzerne auf der einen Seite und die Biobauern, NGOs und Konsumentenorganisationen auf der anderen Seite.
Verwandte Fragen:
zur Möglichkeit einer Fremdbestäubung zwischen transgenen Pflanzen und Wildpflanzen
zu potentiellen Effekten auf das Ökosystem
zur Einschätzung von Langzeitrisiken
zur Kontrolle der Biotechnologie.
Wie ist die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel reguliert? -^-
Lebensmittel sind gekennzeichnet, um dem Konsumenten umfassende Informationen über den Inhalt und die Zusammensetzung von Lebensmitteln zu geben, und um ihnen zu helfen, eine informierte Wahl zu treffen.Auf europäischer Ebene wurde die Regelung (CE1829/2003 und 1830/2003) zu Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Organismen am 22. September 2003 verabschiedet. Damit vervollständigt sie die Direktive 2001/18 EC zu Sicherheit und Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und andere Direktiven zu Sicherheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln. Sie stehen in Übereinstimmung mit anderen internationalen Abkommen zur Sicherheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln, wie im Codex Alimentarius festgelegt.
Welche Bedenken gibt es bezüglich der Anwendung moderner Biotechnologie in der Landwirtschaft und bei der Herstellung von Lebens- und Futtermitteln? -^-
Von den Anwendungen der Biotechnologie (und speziell der Gentechnologie) in der Landwirtschaft und der Futter- und Lebensmittelherstellung wird oft behauptet, dass sie kurz- und langfristige Risiken oder Unsicherheiten für die Umwelt bergen. Davon werden einige als unvorhersehbar und unumkehrbar bezeichnet und deshalb von bestimmten Personen auch als inakzeptabel erachtet. Andere Überlegungen beziehen sich auf mögliche Auswirkungen von gentechnisch veränderten Futter- und Lebensmitteln auf die tierische und menschliche Gesundheit. Auch einige sozio-ökonomische Auswirkungen sind Gegenstand von Bedenken.
Verwandte Fragen:zu den möglichen Auswirkungen von transgenen Pflanzen auf andere Pflanzen auf die Umwelt, auf konventionellen und organischen Landbau
zur Bewertung von Langzeitrisiken
zu ethischen Bedenken
zu Bedenken, die mit der modernen Medizin verbunden sind.
Note: the multi-langual FAQs on biotechnology, food, medicine, safety and ethics have been provided by the ECOD-BIO project (www.ecod-bio.org).























